Lesung „Berliner Gesichter“

aus „Ich bin eine Hexe – Kaleidoskop meines Lebens“

von Valeska Gert

Rowohlt Taschenbuch Verlag Reinbeck bei Hamburg, Juli 1978

mit der Schauspielerin Elisabeth Degen                                                                                   

Ort:           Gutshaus Steglitz (neben Schloßpark-Theater)      

                  Schloßstraße 48, 12165 Berlin                                 

                  S-Bhf. / U-Bhf. Rathaus Steglitz

Datum:      21. Mai 2017

Zeit:            11 – 12 Uhr, Einlass ab 10:30 Uhr

Eintritt:      10 Euro                                                                      

„Tucholsky nannte sie `eine dolle Nummer´. In den tosenden zwanziger Jahren erfand sie die Tanzpantomime, schockierte in ihrem eigenen Kabarett und auf der Bühne. Sie war die Mrs. Peachum in Pabsts „Dreigroschenoper“-Verfilmung und das Medium in Fellinis „Julia und die Geister“. In ihrer New Yorker „Bettlerbar“ begann Tennessee Williams – als Kellner. Sie war mit einem zwanzig Jahre jüngeren Mann verheiratet, war die Freundin berühmter Zeitgenossen und Wirtin des schon legendären `Ziegenstalls´ in Kampen. Nur eines ist Valeska Gert nie gewesen: eine durchschnittliche Frau.“ (Text des Verlages auf Rückseite des Buches „Ich bin eine Hexe“)

Valeska Gert wurde vor 125 Jahren in Berlin geboren und starb 86-jährig im März 1978 in Kampen auf Sylt. 

Aus der Autobiografie von Valeska Gert liest die Berliner Schauspielerin Elisabeth Degen. Neben ihrer Kino-Karriere in Filmen wie „Maschenka“ und „Aimée und Jaguar“ ist sie immer wieder mit Gastrollen in Fernsehfilmen zu sehen, u.a. „Heimat 3“ von Edgar Reitz, Serien wie „Edel & Stark“, „SOKO Wismar“ und „Tatort“-Folgen. Regelmäßige Theaterauftritte hat sie in Hamburg, Düsseldorf, Darmstadt und Berlin. Gegenwärtig ist Elisabeth Degen als eine der drei Hauptdarsteller in dem deutschen Psychothriller „Winterjagd“ von Astrid Schult an der Seite ihres Vaters Michael Degen zu erleben, der im Herbst 2017 im ZDF ausgestrahlt wird.

Mehr über Elisabeth Degen im Internet unter www.elisabethdegen.de